Lassen Sie einfach die am häufigsten gewählte Sparvorwahl registrieren
Bei Pre-Selection entfällt im Gegensatz zum Call by Call das Benutzen der für manche vielleicht lästigen "Vor-Vorwahlen". Dazu wird die Vorwahl eines gewünschten Anbieters fest in den Telekom-Vermittlungsrechner einprogrammiert. Alle Gespräche außer Ortsgesprächen werden automatisch über das fremde Netz geführt. Dafür ist natürlich eine Anmeldung nötig und man bekommt meist auch eine seperate Rechnung.
Auch bei Pre-Select ist die Nutzung von weiteren Anbietern per Call by Call weiterhin möglich. Per Vorwahl 01033 ist auch die Deutsche Telekom erreichbar, wenn sich deren Dienste anbieten, z.B. im Nahbereich (bis 20 km) oder beim Internetzugang T-Online. Ortsgespräche laufen auch bei Pre-Selection immer über die Deutsche Telekom.
Viele Telefonfirmen bieten Call by Call und Pre-Selection an, verwöhnen aber Pre-Select-Kunden mit einem Extra-Zuckerl. Bei Viag Interkom gibt es zum Beispiel Rabatt für Ihre Lieblingsnummern. Arcor bietet hingegen den Pre-Select-Kunden den günstigeren Abrechnungstakt. Sie können diese Zuckerl aber nicht kombinieren, da bei einem Telefonanschluss auch nur eine Pre-Selection möglich ist.
Ein weiterer Pre-Select-Nachteil betrifft Firmen, die keinen Nahbereichstarif haben: Es werden bei Pre-Selection alle Gespräche, die mit einer 0 beginnen, also auch solche in benachbarte Ortschaften, über die Konkurrenzfirma geführt. Diese berechnet dafür unter Umständen den Ferntarif, während bei der Deutschen Telekom dafür noch der günstigere City-Tarif anfällt. Allerdings kann man in diesem Fall mit der 01033 das Gespräch wieder in das Netz der Telekom zurücklenken. Auch Telefonate zu Sondernummern wie 0180x und 0190x sind bei vielen Anbietern von demselben Problem betroffen.
Die Pre-Selection sollte nicht mit dem Vollanschluss verwechselt werden. Bei der Pre-Selection wird nämlich lediglich eine Programmierung im Computer der Deutschen Telekom verändert. Sie behalten aber den Telekom-Anschluss und bezahlen auch weiterhin die Grundgebühr sowie die Ortsgespräche an die Deutsche Telekom. Beim kompletten Wechsel wird hingegen das Kabel, das bisher von der Telekom zu Ihrem Anschluss führte, umgeschaltet, so dass es nun vom Konkurrenten zu Ihnen geht. Alternativ verlegt der Konkurrent auch ein eigenes Kabel oder schließt Sie per Funk an. Beide Verfahren unterscheiden sich also deutlich, wie Sie auch anhand folgender Tabelle sehen können:
Tip:
ob sich ein Wechsel zum Pre-Selection lohnt ist allerdings fraglich, da jedes Unternehmen in bestimmten Bereichen günstig ist, aber nicht in allen - sonst würden nicht die Kostsen gedeckt werden. Das beste ist ein Least Cost Router - der wählt immer den günstigsten. siehe unten.





